Ps 118,1-9; 1. Chr 24,1-25,31; Joh 20,1-18

Psalm: Auch wieder einer eher ’streng‘ formulierter Psalm der viel von der „Güte“ und dem „Vertrauen“ singt.

Chronik: Weitere überaus namenreiche „Ordnungen“ von Geschlechtern und Sippen.

Johannes: Maria von Magdala findet am nächsten Tag das Grab leer. Die Jünger überprüfen und kommen zu dem Schluss, man habe den Leichnam woanders hingebracht, obwohl die Leintücher im Grab liegen. Erst ein Engel macht Maria darauf aufmerksam, dass sie nicht weinen muss. Sogar Jesus erscheint und spricht mit ihr – darunter auch das „Noli me tangere“, also „Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater“. Bedeuten soll das wohl, dass Maria ihn nicht wieder vereinnahmt, sondern es soll aufzeigen, dass die Auferstehung nicht Rückkehr in Altbekanntes ist. Nun ja. Jedenfalls ist sie es, die den Jüngern verkündet: „Ich habe den Herrn gesehen!“ Auch Johannes macht aus dieser zentralen Szene der Heilsgeschichte kein großes Tamtam, die Bedeutung wird nicht durch die Sprache untermauert, erweitert. Diese Nüchternheit hat wohl Prinzip und den Grund, es als einen Tatsachenbericht aussehen zu lassen sich von den wortmächtigen Prophezeiungen ggf. abzusetzen.

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