Ps 116,1-6; 2. Chr 24,1-25,28; Hebr 11,1-22

Psalm: Lobpsalm für die Errettung durch den Herrn. „Stricke des Todes hatte mich umfangen, / des Totenreichs Schrecken hatten mit getroffen; // ich kam in Jammer und Not.“

Chronik: Und weiter geht es mit den Königen. Joasch ist sieben, als er den Thron besteigt und wird 40 Jahre regieren. Und zwar „was dem Herrn wohlgefiel“ – Spannung! – „solang der Priester Jojada lebte“. Also treibt er erstmal Steuern für die Renovierung des Tempels ein. Dann stirbt der Prophet Jojada mit 130 Jahren und sofort wendet sich Joasch den Götzen zu. Secharja, der Sohn des Jojada, wird vom Geist Gottes ergriffen und warnt. Bekommt ihm gar nicht gut, er wird gesteinigt. Seine letzten Worte: „Der Herr wird es sehen und strafen“. Aramäer fallen ein und rauben das Land aus, Joasch wird krank und im Bett getötet. Auf ihn folgt Amazja, 25 Jahre alt für die nächsten 29 Jahre. Der ordnet zwar die Sippen, zieht dann aber, trotz ausführlicher Warnung, in den Krieg, was ihm trotz fehlender Unterstützung durch den Herrn gelingt. 10.000 Gefangene „stürzen sie von der Spitze des Felsens, dass sie alle zerschellen“. Er misst sich daraufhin mit dem König von Israel, Joasch. Das verliert er, nimmt dennoch Joasch gefangen und zerstört etwas Jerusalem und lebt anschließend noch weitere 15 Jahre. Wenn das morgen so weitergeht, kürze ich brutal ab.

Hebräer: Hier ist sie, die Definition zu Glauben: „Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht“. Starke Eröffnung diese Abschnittes. Um diese theoretische Erklärung folgen nun Beispiele von Abel, Henoch, Noah, Abraham (gleich zwei), Sara, Isaak, Jakob und Josef. „Diese alle sind gestorben im Glauben und haben das Verheißene nicht erlangt, sondern es nur von ferne gesehen und gegrüßt und haben bekannt, dass sie Gäste und Fremdlinge auf Erden sind. … Nun aber sehen sie sich nach einem besseren Vaterland, nämlich dem himmlischen.“ Muss man wohl einfach so stehen lassen, denn es ist ja eine freie Entscheidung zum Nichtzweifeln. Ist eine überraschend klare und irgendwie auch starke Stelle in dem sonst eher kryptischen und verkopften Schreiben.

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