Ps 139,7-12; Esra 7,1-8,36; 1. Joh 4,1-21

Psalm: Im Grunde ehe beängstigend. Denn so wie gestern geht es heute weiter. Egal wo man ist, Gott ist immer schon da. Das führte eben zu der Drohung: „Gott sieht alles.“ Also guckt er auch immer beim Wichsen zu? Seltsame Vorstellung. Als Kind aber schon gut abschreckend.

Esra: König Artahsasta von Persien schickt Esra, „Priester und beauftragte[r] für das Gesetz Gottes des Himmels“ nach Jerusalem, um nachzuforschen, „wie es in Juda und Jerusalem steht“. Ich Gepäck ne Menge Silber und Gold für den Tempel. Schnitt, denn plötzlich spricht Esra selbst in der Ich-Form, wie er seine Begleiter um sich schart – viele, viele Namen – und sich an Jerusalem begibt. Dort am vierten Tag nach der Ankunft die Übergabe der Geschenke im Tempel. So viele ‚Ichs‘ hat es in der Bibel bisher noch nicht gegeben.

Johannes: Was hier fast schon nervt ist die beständige Anrede „Kinder“ – dabei ist der Brief mit Sicherheit nicht an Kinder gerichtet. Zudem quasi monothematisch: „Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm“. Das wird in allen Varianten durchgespielt und immer mal wieder darauf hingewiesen, dass der Tod Jesu nichts anderes als ein Liebesgeschenk war. Und eine kurze Warnung vor falschen Propheten.

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