Ps 143,7-12; Rut 1,1-2,23; Mt 1,1-25 | Jdt 1,1-4,14

Psalm: Die ähneln sich in den letzten Tage irgendwie doch sehr stark. Aber interessant: „Herr, erquicke mich, um deines Namens willen, führe mich aus der Not um deiner Gerechtigkeit willen // und vernichte meine Feinde um deiner Güte willen / und bringe alle um, die mich bedrängen; denn ich bin dein Knecht“. Hier wird der Herr ganz schön in Verantwortung genommen.

Rut: Elimelech und seine Frau Noomi gehen zusammen mit den Söhnen Machlon und Kiljon zu den Moabitern, da in Juda Hungersnot. Dort heiraten die Söhne die Frauen Orpa und Rut. Alle Männer sterben, Rut kehrt zurück, befiehlt aber ihren Schwiegertöchtern ebenfalls zu ihren Müttern zurückzukehren. Orpa tuts, Rut nicht und begleitet sie nach Betlehem. Dort, arm wie sie sind, sammelt Rut auf einem Feld Ähren ein. Das gehört aber Boas und Boas ist ein alter Freund von Elimelech. Boas sorgt dafür, dass genügend auf dem Feld liegen bleibt, damit Rut auch genügend findet. Abends erzählt Rut das alles Noomi, die darauf: „Der Mann [gemeint sit Boas] steht uns nahe; er gehört zu unsern Lösern.“ Alles recht ausführlich in ruhigem Tone erzählt.

Matthäus: „Dies ist das Buch von der Geschichte Jesu Christi“, ein sehr lakonischer, geradliniger Beginn. Dann die Abstammung von Abraham bis Josef mit allen Namen. Anschließend der Hinweis, dass es dreimal vierzehn Glieder waren von Abrahm bis Jesu. Das erste Mal, dass etwas Zahlenmystik in der Bibel erscheint. 14 ist sicherlich, da 2×7 eine heilige Zahl. (21 aber noch viel heiliger, da 3×7.) Maria wird schwanger – vom Heiligen Geist – was Josef arg verwirrt, aber ein Engel erklärt ihm im Traum was Sache ist und als er am Morgen aufwacht „tat er, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. Er berührte sie nicht.“

Judit: Arphaxad (was für ein Name!) ist König der Meder und mächtig. Aber noch mächtiger ist Nebukadnezar, König von Assyrien, der ihn gleich mal besiegt. Die anderen Länder hätte Nebukadnezar auch gerne und er schickt Boten, ob die Länder sich nicht unterordnen würden können … Die winken ab, da beauftrag der König Holofernes, sie kriegerisch zu überwältigen. Gesagt getan, mit 120.000 Mann zu Fuß und 12.000 Bogenschützen zu Pferde geht es los. Rücksichtslos erobert er alles, was es so gibt. Alle Altäre lässt er zerstören, da Nebukadnezar „allein als Gott gepriesen werde von den Völkern“. Das macht den Israeliten Angst und sie versuchen die Zugänge, zumindest zu Jerusalem zu besetzen bzw. abzusichern.

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