Ps 80,1-8; Hiob 32,1-34,37; Mt 22,1-22 | 1 Makk 2,1-2,69

Psalm:  Es wird immer schwerer zu den Psalmen auch nur einen Satz zu schreiben. Ich empfinde das als eine ständige Wiederholung des selben. Nach längerer Zeit mal wieder ein Antlitz: „Gott, tröste uns wieder, / und lass leuchten dein Antlitz, so genesen wir“.

Hiob: Elihu ist nun an der Reihe. Jünger als die drei Freunde, daher hat er bisher den Mund gehalten. Jetzt setzt er aber, durchaus weitschweifig zu nennen – „Denn ich bin voll von Worten“ -, zu seiner Rede an. Er will Hiob nur auf das Antworten, was Hiob gesagt hat und nicht, wie die Freunde, aus der Vergangenheit vermuten. Und so hebt er an, dass Gott auf verschiedene Weise mit einem redet, eben mal direkt, mal durch einen Engel oder eben auch in der Nacht im Traum oder eben durch eine Krankheit. Im zweiten Teil der Rede dann eine längere Ausführung dazu, dass Gott gar nicht ungerecht sein kann, auch dann nicht, wenn er ‚untätig‘ scheint.

Matthäus: Gleichnis von der Hochzeit, wo die Gäste nicht kommen, sondern dann einfach die genommen werden, die gerade auf der Straße anzutreffen sind. Wer aber ohne Hochzeitsgewand kommt, wird in den Kerker geworfen. Bild für die Einladung zum Glauben an das Volk, welches sie nicht annehmen, sondern eben nur wenige ‚von der Straße. Denn „viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt“. Was jetzt dann schon wieder komisch ist, denn eigentlich, siehe Paulus, ist der Glaube ja für alle da. Dann noch mal wieder die Pharisäer, was mündet in: „So gebt dem Kaiser …“.

Makabäer: Priester Mattatias sieht zusammen mit seinen fünf Söhnen – Johannes Gaddi, Simon Tassi, Judas Makkabäus, Eleasar Awaran, Jonatan Aphus – auf die schlimmen Zeiten. Als Mattatias dem König huldigen soll, verweigert er es mit der Begründung, er will nicht vom Gesetzt abfallen. Sieht derweil, wie ein Jude auf dem von Antiochus aufgestelltem Altar ein Opfer bringt. Das kostet dem Juden das Leben und Mattatias und seine Söhne müssen ins Gebirge fliehen. Andere „die nach Recht und Gerechtigkeit verlangten“ zogen in die Wüste. Antiochus Truppen setzten ihnen nach und bieten ihnen an, zurückzukommen, dem König zu huldigen und alles andere wäre vergessen – oder man würde sie am Sabbat angreifen. Die Entscheidung: „Wir alle wollen lieber schuldlos sterben“ und so lassen sie sich eben abschlachten, „an die tausend Personen“. Mattatias und Söhne finde Unterstützer und so ziehen sie durchs Land, zerstören die falschen Altäre und „beschnitten mit Gewalt die Kinder, die sie noch unbeschnitten fanden“. Für sie ist auch klar, dass man am Sabbat sich verteidigen darf. Mattatias stirbt dann mit 146 Jahren und übergibt den Staffelstab an Judas Makkabäus.

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