Ps 43,1-5; Dan 9,1-27; Mt 27,1-30 | Makk 13,1-13,54

Psalm: Mit „du bist der Gott meiner Stärke“ ist im Grunde schon alles gesagt.

Daniel: Daniel betet zu Gott – übrigens ist der Abschnitt jetzt in Ich-Form – und bittet um Vergebung. Vor allem macht ihm die Prophezeiung des Jeremia zu schaffen, das Jerusalem demnächst für 70 Jahre „wüst liegen sollte“. Der Engel Gabriel erscheint ihm danach, der das Zeitmaß auf 70 Wochen ‚verkürzt‘. In der Erklärungsbibel (siehe S. 1.065f) ein ellenlanger Abschnitt, was es jetzt mit den Zeiten genau auf sich, wie sie sich verschoben haben, wer irrt, wer nicht usw. Das mag einen Historiker interessieren, mich gerade nicht.

Matthäus: Im Telegrammstil, da weitgehend bekannt: Überantwortung an Pilatus – Selbstmord Judas – Verhör durch Pilatus, Jesus sagt kein Wort – Frage an das Volk, wer freigelassen werden soll, Jesus oder Barabbas – Pilatus‘ Frau bittet ihn, die Hände von ihm zu lassen, da sie „heute viel erlitten im Traum um seinetwillen“ – Das Volk, aufgestachelt von den Hohenpriestern will Barabbas, Pilatus versucht dagegen zu halte, wäscht dann seine Hände in Unschuld – Geißelung und Verspottung Jesu.

Makkabäer: Simon übernimmt, notgedrungen, da alle anderen Brüder in der Zwischenzeit tot sind. Tryphon heißt der aktuelle Feind, gegen den sich Simon jedoch wehren kann, auch wenn es ihm einen seiner Anführer kostet. Simon verhandelt quasi diplomatisch mit Demetrius II und erhält weitgehende Rechte für sein Volk, ist, wenn ich das richtig verstehe, quasi ein eigner Staat.

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