Ps 22,20-25; Hos 1,1-3,5; Mt 28,1-20 | 2. Makk 1,1-2,19

Psalm: Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Er ist bekannt, alleine das „eile, mir zu helfen!“.

Hosea: Sehr eigenartig. Hosea wird vom Herrn aufgefordert ein „Hurenweib“ zur Frau zu nehmen und mit ihr „Hurenkinder“ zu zeugen. Und das alles, bevor er die Geduld mit dem Volk verliert. Klar wird dann schon, dass das nicht eins-zu-eins zu lesen ist, sondern dass das Hurenweib bzw. die Kinder eben das Volk selber ist. „Und ich will mich ihrer Kinder nicht erbarmen, denn sie sind Hurenkinder“, soweit der Herr. Und die Hure soll geläutert werden, in dem man ihr die Männer entzieht. Eine sehr stark sexualisierte Metapher, wie sie bisher mir in der Bibel echt noch nicht untergekommen ist. Fast hat es den Anschein, als dass es dem Autor Spaß machen würde, genau in diesem Bild zu reden. Und da heißt es sehr deutlich auch schon mal: „Fordert von eurer Mutter … dass sie die Zeichen ihrer Hurerei von ihrem Angesichte wegtue und die Zeichen ihrer Ehebrecherei zwischen ihren Brüsten, damit ich sie nicht nackt ausziehe und hinstelle, wie sie war, als sie geboren wurde“. Bin gespannt, wie das weiter geht.

Matthäus: Im Telegrammstil: „Maria von Magdala und die andere Maria“ schauen nach dem Grab, es ist leer – ein Engel sitzt davor, der die Auferstehung verkündet – die Frauen berichten es den Jüngern – auf dem Weg dorthin begegnen sie dem Auferstandenem, der den Jüngern ausrichten lässt, dass er sie in Galiläa sehen will – die Hohenpriester, die es auch mitbekommen haben, geben Order, dass man sagen soll, der Leichnam sei gestohlen worden – Jesu trifft die Jünger wie vereinbart – Verkündigungsauftrag. Ende Matthäus. Ab morgen für drei Tage Kolosser, dann Die Offenbarung.

Makkabäer: Die Erklärungsbibel (S. 1.339) weiß, dass es sich hier nicht um eine Fortsetzung handelt des ersten Buches, sondern um eine „unabhängige Schilderung“ der Ereignisse aus dem ersten Buch. Aber von ‚Wiederholung will sie nicht reden, sondern verweist auf die „eminente[.] theologische[.] Bedeutung“. Beginnt mit zwei Briefen an die Juden in Ägypten in denen mitgeteilt wird, dass man nach kriegerischen Auseinandersetzungen, den Tempel wieder reinigen will. Im zweiten, recht langen Brief, wird zudem geschildert, was für Wunder / Wunderlichkeiten der Tempel über die Jahre bereit gehalten hat, auch wenn er ‚entweiht‘ worden war. So zum Beispiel hat ein verstecktes Feuer Wasser dickflüssig gemacht und als man dann Jahre später dieses Wasser über Holz gegossen hat, begann es zu brennen.

In eigener Sache: Das ist / war heute der 300. Lesetag!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s