Ps 85,9-14; Hos 13,1-14,10; Offb 1,1-20 | 2. Makk 8,1-9,9

Psalm: Mal einer von der ruhigen Sorte.

Hosea: Auch dieser letzte Abschnitt bleibt im bekannten Themenkreis von Ermahnung, Strafe und Gnade. Das Thema der fremden / anderen Götter muss wirklich ein großes Thema gewesen sein. Ist ja auch schwer festzustellen, welches der richtige Gott ist. Ich vermute mal, die Anzahl der Religionen / Glaubensgemeinschaft war um einiges größer als heute. Ein schöne Formulierung ist. „Wer die Kälber küssen will, der soll Menschen opfern“. Das sagt viel über die ‚Konkurrenz‘ aus.

Offenbarung: Auf die bin ich ja wirklich gespannt. Und was lese ich in der Einführung der Erklärungsbibel? Die Offenbarung sei ein „Trost- und Hoffnungsbuch“. Zusammengefasst: „Gott hat in Jesus Christus seine Herrschaft angetreten (…), und durch ihn hält er in all den Schrecken der damit angebrochenen Endzeit das Regiment fest in Händen und wird zuletzt einen neuen Himmel und eine neue Erde heraufführen.“ Endzeit seit gut 2.000 Jahren? Aber wenn man derzeit die Nachrichten liest, warum nicht? (Alle Zitate bisher S. 1.836.) Ach so: Und sie stammt nicht vom Apostel Johannes, sondern von einem anderen vom Ende des 1. Jahrhunderts. Johannes hat die Offenbarung von Gott und gibt sie an sieben Gemeinde weiter: „Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalte, was darin geschrieben ist.“ Nach der aufwändigen Begrüßung der Gemeinden Grundsätzliches wie, das der Herr das A und O ist (also Alpha und Omega). Dann ausführlich, wie er auf Patmos hinter sich eine gewaltige Stimme hörte, die ihm auftrug, dass aufzuschreiben, was er sieht. Als er sich umdreht sieht einer eine übergroße, übermächtige, glänzende Gestalt die sieben Sterne in der rechten Hand hält und den Auftrag nochmals wiederholt. Die Zahl sieben wird immer wieder ins Zentrum gerückt, als eine vollkommene Zahl: sieben Geister, sieben Gemeinde, sieben Sterne, sieben Leuchter … da wird sicher noch mehr kommen.

Makkabäer: Judas versammelt Verbündete und kämpft dann gegen den überlegenen Nikanor – und gewinnt natürlich. Dann halten sie erstmal Sabbat. „Danach hatten sie viele Kämpfe mit den Leuten des Timotheus und Bakchides, erschlugen über zwanzigtausend Mann und eroberten starke Festungen.“ Antiochus kommt beschämt aus Persien zurück, hört von der Schande des Nikanor und will wutenbrannt Jerusalem in einen „Totenacker“ verwandeln. Das hört Gott und bestraft ihn auf der Stelle: „Denn sobald er das gesagt hatte, kam ihn ein solches Reißen im Leb an und ein so großes Grimmen in den Därmen, dass man ihm nicht helfen konnte“. Später fällt er noch vom Wagen, so dass er sich „all Glieder seines Leibes verrenkt“ und noch später kommen „unzählige Würmer aus dem Leib des Gottlosen hervorgekrochen“ das bei lebendigem Leibe „unter großen Schmerzen und Qualen ganze Stücke seines Fleisches abfielen und dass er so scheußlich stank, das das ganze Heer darunter litt“. Krankheit als Strafe – heute noch absolut en vouge.

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