Ps 89,7-15; Jona 1,1-4,11; Offb 10,1-11 | St zu Dan 2,1-2,21

Jona: Jona soll nach Ninive predigen, mag aber nicht und will nach Tarsis fliehen. Dazu braucht er aber ein Schiff, findet auch eins. Doch unterwegs, mächtiger Sturm. Die Besatzung kommt heraus, dass es an Jona und seiner Flucht liegen könnte, wissen aber nicht, was zu tun ist. Er bietet sich als Opfer an, das nehmen sie aber erst an, als nichts mehr hilft. Schwupp ist das Meer ruhig und Jona im Bauch eines großen Fisches „drei Tage und drei Nächte“. Er betet – und wird wieder ausgespien. Geht nach Ninive und predigt, dass die Stadt in 40 Tagen untergehen wird. Das hat tollen Erfolg, die Bevölkerung bekehrt sich und Gott verzichtet auf die Strafe. Das ärgert nun wiederum Jona, der nun eins auf bockig macht, lieber sterben will und sich in eine Hütte vor die Stadt zurückzieht. Der Herr lässt ihm eine Palme wachsen, damit er es nicht so heißt hat. Das freut Jona, aber nicht lange, denn der Herr schickt auch einen Wurm, der die Palme eingehen lässt. Und das ist dann ein Beispiel für zweierlei. Erstens: Der Mensch lässt nix wachsen sondern nur der Herr und der Herr ist es auch der bestimmt, wann es ein Ende hat (also gegen den Suizid und Sterbehilfe), andererseits will der Herr damit aufzeigen, dass, wenn er straft, es Folgen hat. Und ein paar tausend Menschen als Strafe umzubringen, das muss sich schon ‚verdient‘ werden.

Offenbarung: Ein nächster Engel mit Buch in der Hand, der steht mit einem Bein auf der Erde mit dem andren auf dem Wasser und lässt die Donner grollen, worüber aber nicht berichtet wird. Verkündet, wenn der siebte Engel seine Posaune erschallen lässt, ist der jüngste Tag da. Johannes kommt das Buch vom Engel und verschlingt es. „Und war süß in meinem Mund wie Honig, und als ich’s gegessen hatte, war es mir bitter im Magen.“ Leider dazu nirgends eine Erklärung, was das zu bedeuten hat.

Stücke zu Daniel: Die Babylonier beten den Götzen Bel an, der jeden Tag „zwölf Sack Weizenmehl und vierzig Schafe und sechs Eimer Wein“ zum Opfer bekommt. Daniel betet den natürlich nicht an. Als der König das mitbekommt will er Daniel dazu zwingen, der behauptet aber, das wäre nur Lug und Trug. Also wird vereinbart, der König richtet die Opfergaben und schließt dann den Tempel ab. Er weiß nicht, dass die siebzig Priester einen Geheimgang zum Tempel haben und dass dann alles für sich nehmen. Aber Daniel streut Asche auf dem ganzen Boden. Am nächsten Morgen ist zwar alles weg, abe die Spuren in der Asche deutlich.

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