Ps 35,11-16; 1. Mose 18,16-19,38; Mk 5,21-43

Psalm: Das ist ausnahmsweise mal neu: „Sie lästern und spotten immerfort / und knirschen wider mich mit den Zähnen“.

Mose: Wieder ein langer Abschnitt. Der Herr hat gehört, dass es in Sodom und Gomorra drüber und drunter gehen soll, also will er es vernichten. Abraham steigt aber mit ihm in Verhandlungen ein, denn was wäre wenn es in der Stadt noch 50 Gerechte gäbe. „Willst du denn den Gerechten mit dem Gottlosen umbringen?“ OK, der Herr willigt ein, wenn 50 Gerechte vorhanden, dann lässt er die Stadt in Ruhe. Abraham denkt nach und will wissen, und was ist, wenn es 45 sind. OK, wenn 45, dann ist Ruhe … und so handelt Abraham den Herrn auf zehn runter. Um zu überprüfen schickt er zwei Engel in die Stadt, die bei Lot unterkommen. Dort fürstlich bewirtet wollen aber die anderen Bewohner der Stadt, dass Lot sie herausgibt, auf dass man mit ihnen anstellen kann, was man so will. Lot bietet aber lieber seine zwei Tchter an, „die wissen noch von keinem Mann“, mit denen könnte der Mob dann machen, was ihm gefällt. Aber der will die zwei Männer, sprich Engel. Als sie Lot körperlich zusetzen, ziehen die beiden Engel ihn ins Haus und schlagen den Mob mit Blindheit, „sodass sie aufgaben, die Tür zu finden“. Die Engel erzählten Lot von des Herrn Absicht und raten ihn, seine Familie in Sicherheit zu bringen. Auch den beiden zukünftigen Schwiegersöhnen rät er dann zur Flucht: „Aber es war ihnen lächerlich“. Also flieht er nur mit Frau und den Töchtern, der Herr schickt Schwefel und Feuer über Sodom und Gomorra. Interessanterweise erfahren wir nicht, was genau in den beiden Städten drüber und drunter geht. Und, wie auch schon bei Ovid, dürfen die Flüchtenden sich nicht umdrehen, Lots Frau tuts doch und „ward zur Salzsäule“. Sie flüchten nicht in eine Stadt sondern ins Gebirge. Dort gibt es keine anderen Männer, so dass die Töchter auf die Idee kommen, ihren Vater betrunken zu machen und sich dann „zu ihm zu legen, dass wir uns Nachkommen schaffen von unserem Vater“. Gesagt getan an zwei Abende hintereinander. Beide werdne schwanger, die Ältere gebiert Moab, von denen die Moabiter dann abstammen, die Jüngere Ben-Ammi, von denen die Ammoniter abstanden werden.

Markus: Jesus heilt die Tochter des Aufsehers, der aber erstmal die Nachricht bekommt, sie ein tot, was dann aber nicht so ist. Eine andere berührt das Gewand Jesu und wird vom „Blutfluss“ geheilt. Jesus merkt das, will wissen wer sein Gewand angefasst hat, die Frau gesteht, er darauf: „Meine Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht“.

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