Ps 35,17-25; 1. Mose 20,1-21,34; Mk 6,1-13

Psalm: Ein Bittpsalm um Unterstützung, zusammengefasst mit dem letzten Vers des heutigen Abschnittes: „Lass sie nicht sagen: ‚Wir haben ihn verschlungen.'“ Morgen geht es weiter.

Mose: Die Abschnitte werden scheinbar von Tag zu Tag länger. König Abimelch, in dessen Reich Abrahm und Sara wohnen, raubt sich Sara und würde sie gerne als Frau haben. Der Herr erscheint ihm aber im Traum und macht ihm klar, dass sie a) schon verheiratet ist, auch wenn sie Abraham immer nur als Bruder ausgibt und b) er sie zurückzugeben hätte. Tut er auch und beschenkt Abraham zudem reich. Als Gegenzug werden Abimelches Frau und seine Mägde wieder fruchtbar, denn „der Herr hatte zuvor hart verschlossen jeden Muterschoß im Hause Abimelches um Saras, Abrahams Frau, willen“. Sara wird, wie angekündigt schwanger und gebiert Isaak. Als der entwöhnt wird gibt es ein Fest. Sara missfällt aber der Sohn, den Abraham mit einer ägyptischen Magd, Hagar, gezeugt hat. Sie will, dass Abraham sie wegschickt, was er dann, nach dem der Herr zugestimmt hat, auch tut. So irren Frau und Sohn bald ohne Wasser in der Wüste umher. Hagar legt das sterbende Kind unter einen Busch und will wegsehen, da zeigt der Herr ihr den Weg zu einem Brunnen und gibt kund, dass aus ihm mal was wird. Vorerst wird nur verzeichnet, dass der bisher namenlose Junge ein „guter Schütze“ wurde. Abimelech unterhält sich nochmals mit Abraham und erwartet von ihm Wohlverhalten im Land, was dieser zusagt. Dann noch ein kleiner Streit um einen Brunnen, der aber gütlich und mit einem Bund beigelegt werden kann.

Markus: Jesus lehr in der Synagoge und wird bewundert. Man fragt: „Ist er nicht der Zimmermann, Marias Sohn“ – und jetzt aufgemerkt! – „und der Bruder des Jakobus und Josefs und Judas und Simon? Sind nicht auch seine Schwestern hier bei uns?“ Ist das interpertationsfähig? Hier auch das berühmte Zitat: „Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland“. Dann entsendet er die Jünger in Zweiergruppen und gibt ihnen die Macht „über die unreinen Geister“. Dan noch einige Gebote für die Wanderschaft, die sich mit „Armut“ sehr gut zusammenfassen lässt. Und sie sollen sich nicht aufdrängen. So ziehen sie los, predigen Buße und heilen.

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