Ps 37,1-4; 1. Mose 27,1-28,22; Mk 7,1-23

Psalm: Mal nicht ganz so gewöhnlich von der Tendenz her: „Entrüste dich nicht über die Bösen, / sei nicht neidisch auf die Übeltäter, // Denn wie das Gras werden sie bald verdorren, / und wie das grüne Kraut werden sie verwelken“.

Mose: Übertrieben gesagt, im ersten Buch Mose sind mehr Geschichten als im ganzen Rest der Bibel. Heute haben wir Segensraub als Thema. Isaak ist alt geworden und will seinen ältesten Sohn, Esau, der Rauhe, segnen und ihm damit den Staffelstab in die Hand nehmen. Rebekka, seine Frau bekommt das mit, derern Lieblingssohne aber der zweitälteste ist, Jakob. Isaak bittet Esau ihm ein Wildbret zu schießen und als Mahl zuzubereiten (nebenbei: Hier kochen die Männer!). Esau also unterwegs, da soll auf Befehlder Mutter Jakob zwei Böcklein, die sie dann zubereitet. Er muss sich inzwischen die Kleider von Esau anziehen und seine glatten Hände mit Fell umgeben, damit er als Esau durchgeht. Als Jakob Isaak das Essen bringt will er ihn segnen, stutzt aber etwas und überprüft, ob es auch wirklich Esau ist – leider fällt er auf den Schwindel ein und segnet Jakob. Esau kommt zurück bereitet das Essen zu und der Schwindel fliegt aus – aber nichts zu machen, gesegnet ist gesegnet, dass kann nicht mehr zurückgenommen werden. Nun ist also Jakob Herr im Haus und Esau hat ihm zu gehorchen. macht ihn natürlich mehr als ärgerlich und er trachtet dem Bruder nach dem Leben. Aber auch da hat Rebekka eine Idee und fädelt es geschickt ein, dass Isaak Jakobus zum Bruder seiner Frau schickt, damit er dort eine Frau findet und sie heiratet. Auf dem Weg dorthin muss Jakobus übernachten und schläft ein. Im Traum sieht er eine Leiter bis zum Himmel , an denen die Engel auf und absteigen. Der Herr prophezeit ihm eine glänzende Zukunft. Vom Traum erwacht ist er etwas verwirrt, verspricht aber ein mit einem Gelübde an den Herrn zu glauben, wenn die Reise gut verläuft, sowie ein Gotteshaus zu errichten wie den Zehnten zu geben.

Markus: Pharisäer und Schriftgelehrten mal wieder im Aufruhr, die jünger essen Brot mit ungewaschenen Händen. Was für ein Frevel, da „es … viele andre Dinge, die zu halten angeommen haben“ gibt. Jesus kontert mit der zentralen Aussage, das es nichts von außen gibt, was in den Menschen hineingeht und ihn verunreint, sondern nur was aus dem Menschen herauskommt ist, was unrein macht. Und er erklärt, dass alle Speisen in den Magen gelangen und kommen „hinaus in die Grube“. Damit, und das quasi im Nebenbei, werden alle Speisegesetze aufgehoben. Weiter erklärt er, dass aus dem Herzen der Menschen Böses kommen kann wie „böse Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Arglist, Aussschweifung, Missgunst, Lästerung, Hochmut, Unvernunft“. Ob die Reihenfolge etwas zu sagen hat?

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