Ps 37,12-20; 1. Mose 31,1-33,20; Mk 8,1-21

Psalm: Eine Wiederholung und eine Premiere: „Der Gottlose droht dem Gerechten / und knirscht mit den Zähnen wider ihn.“ – Das war die Wiederholung und jetzt die Premiere: „Aber der Herr lacht seiner; / denn er sieht, dass sein Tag komm.“ Der Herr lacht! Das muss festgehalten werden. Unbedingt.

Mose: Länger geht wohl echt nicht, drei Seiten! Jakob will also wieder zurück, unterrichtet seine Frauen und geht, ohne Laban irgendetwas zu sagen. Rahel macht sich noch den Spaß und stielt ihrem Vater den Hausgott. Laban und seine Brüder jagen ihm Tage später hinterher, weil sie sauer sind und meinen, übervorteilt worden zu sein. Doch der Herr spricht zu Laban und ermahnt in bloß freundlich zu sein, denn Jakob sei schlicht der stärkere. Sie tauschen sich aus und finden quasi einen Frieden miteinander. Laban will aber seinen Hausgott wieder haben und untersucht alles Hab und Gut von Jakob und seinen Frauen. Rahel aber hat den Hausgott unter sich und als ihr Vater suchen kommt gibt sie an, es gehe ihr „nach der Frauen Weise“ und daher könne sie nicht aufstehen. Jakob verliert langsam die Geduld mit Laban und macht sich auf den Weg zu seinem Bruder Esau. Boten berichten, dass er mit 400 Mann ihnen entgegenkommt, Jakob unterstellt ihm feindliche Absichten, teil sein Hab und Gut und schickt ein fürstliches Geschenk – „zweihundert Ziege, zwanzig böcke, zweihundert Schafe, zwanzig Widder und dreißig säugende Kamele mit ihren Füllen, vierzig Kühe und zehn junge Stiere, zwanzig Eselinnen und zehn Esel“ – vor ab zu ihm. Als sie aufeinandertreffen ist Esau so überhaupt nicht feindlich gestimmt und lehnt sogar das Geschenk ab, denn er habe genug. Jakob zieht langsam nach Sukkot und baut sich ein Haus. Vor dem Treffen mit Esau gibt es noch eine komisch kleine Geschichte. Es ist nachts, Jakob ist alleine, da „rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte anbrach“. Dabei wird das Gelenk einer Hüfte von Jakob in Mitleidenschaft gezogen und der Gegner meint: „Du sollt nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und hast gewonnen“. Der Herr als Sparingpartner? Schon eigenartig. Und aufgrund dieser Geschichte „ess die Israeliten nicht das Museklstück auf dem Gelenk der Hüfte bis auf den heutigen Tag“.

Markus: Die nächste Brot-  und Fischvermehrung, diesmal für etwa viertausend Menschen. Die Pharisäer wollen von ihm ein Zeichen des Himmels, was er ihnen aber schlichtweg verweigert: „Wahrlich ich sage euch: Es wird diesem Geschlecht kein Zeichen gegeben werden“. Wieder auf dem Boot merken sie, dass sie vergessen haben Brot mit zunehmen, sieben Körbe waren ja übrig geblieben. Darauf Jesus mit einem Gleichnis mit Sauerteig, dass darauf verweisen soll, dass die Brote (= Inhaltge) von den Pharisäern und Schriftgelehrten abzulehen ist und nur von seinen Broten ausreichend vorhanden ist.

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