Ps 111,1-5; 2. Mose 2,11-4,31; Mk 12,1-12

Psalm: Ein Dankespsalm, wie wir ihn schon oft hatten. Vermute, auf die letzten Tage kommen da eh keine Überraschungen mehr.

Mose: Fällt mir jetzt erst auf, dass wir schon im zweiten Buch sind. Der Übergang war ja wirklich nahtlos, gerade nochmals nachgeschaut. Wohl eine rein buchtechnische Unterscheidung, denn Mose 3 ist ja schon ganz anders. Mose ist in der Zwischenzeit groß, sieht einen Ägyper mit einem Hebräer streiten und erschlägt den Ägypter – Mose, ein Mörder. Am nächsten Tag bekommt er mit, dass man es gesehen hat und er flieht. Heiratet Zippora, die Tochter von Reguël, und zeugt mit ihr Gerschom. Nach langer Zeit stirbt der König von Ägypten, die Israeliten klagen über ihre Knechtschaft und „Gott erhöhrte ihr Wehklagen und gedachte seines Bundes“. Hört sich für mich so an, als hätte Gott in der Zwischenzeit die Israeliten mal vergessen und nur durch deren Schreien hat er sich wieder erinnert. Moses hütet Schafe, da brennt ein Dornbuch – oder eben auch nicht, weil er sich nicht verzehrt und de Herr spricht zu Mose. Der Herr will, das Mose das Volk in die Heimat führe, „in das Land, darin Milch und Honig fließt“. Aber Mose zickt – und zwar gewaltig. Erst glaubt er nicht, dass es der Herr ist, der da spricht, dann hält er sich nicht für gut genug, dann befürchtet er, dass das Volk ihn gar nicht anhören wird, dann will er lieber, dass den Job einen anderen macht. Es ist schon wirlich verwunderlich, warum der Herr gerade an Mose festhält und ihn mit aller Mühe überreden muss. Er gibt ihm sogar drei Wunder mit, damit er damit punkten kann – Stab zu Schlange und wieder zurück; Hand in die Tasche, dann mit Ausatz, wieder rein, Hand wieder gesund; Wasser aus dem Nil wird auf dem trockenen Sand zu Blut – aber nein, er hätte eine „schwere Zunge“. In diesem Zusammenhang der Hinweis, dass Gott auch die „Stummen oder Tauben“ gemacht hat, also sind Behinderte von Gott gewollt (und damit logischerweise auch Schwule). Irgendwann ist er überredet, denn der Herr schickt ihn los mit der Drohung, wenn er jetzt nicht gehorcht, dann will er seinen erstgeborenen Sohn töten. Der darauffolgende kurze Abschnitt gibt – auch der Erklärungsbibel – Rätsel auf, denn da ist Mose unterwegs, der Herr kommt ihm entgegen und will ihn tötetn. Zippora nimmt einen scharfen Stein und „beschnitt ihrem Sohn die Vorhaut und berührte damit seine Scham“ – was die Erklärungsbibel (S. 82) mit „Beine“ verstanden haben will (sic!) – und der Herr lässt ab. Der Herr spricht dann noch mit Aaron, der Mose unterstützen soll.

Markus: Gleichnis vom Weinberg, siehe 15. März (Lukas) – hier nur ausführlicher.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s